Wie ein Ei entsteht

Das Ei – die Keimzelle des Lebens – ist ein komplexes Gebilde, das Schicht um Schicht von innen nach außen aufgebaut wird. Eine „fleißige“ Henne benötigt hierfür lediglich 24 Stunden!

 

Die Geschlechtsorgane der Henne sind zunächst paarweise angelegt, jedoch ist beim Geflügel nur der linke Eierstock aktiv, während der rechte vollständig verkümmert. 

 

Im linken Eierstock reifen die Eifolikel bis sie die Größe eines normalen Dotters erreichen. Nach dem Eisprung gelangen sie durch den Trichter in den oberen Teil des Eileiters. Wenn Hähne in der Hühnerherde gehalten würden, würde hier die Befruchtung stattfinden – zum reinen Eierlegen braucht die Henne jedoch keinen Hahn. 

 

Im Hauptteil des Eileiters befinden sich Drüsen, die die Dotterkugel mit Eiklar umgeben. Zunächst wird der Dotter mit einer dickflüssigeren Eiweißschicht umgeben, dann mit einer dünneren. Dieser Vorgang dauert etwa 3 Stunden. Nun gelangt das werdende Ei in die Eileiterenge (Isthmus), wo zusätzlich die zwei Schalenhäute aufgebaut werden. Zwischen den beiden Membranen bildet sich an der stumpfen Eiseite die Luftkammer aus. 

 

Das Ei wandert weiter in den Eileiter (Uterus) und verbleibt hier für die nächsten 20 Stunden, während durch Drüsen Kalk abgesondert wird und sich daraus die Schale bildet. Hier erhält das Ei seine spezifische Farbe und kurz vor dem Legen auch noch die Schalenoberhaut (Kutikula), die das Ei vor dem Eindringen von Fremdstoffen schützt. Rassen, die auf Legeleistung gezüchtet wurden, legen 300 Eier im Jahr.

 

Merke: Ein Huhn kann auch sonntags höchstens 1 Ei legen!

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