Das Ei des Kolumbus

"Das Ei des Kolumbus" ist eine Redensart, die eine verblüffend einfache Lösung für ein unlösbar scheinendes Problem beschreibt.

 

Der Ursprung dieser Redensart

Es wird erzählt, dass Christoph Kolumbus nach seiner Rückkehr aus Amerika  während eines Essens bei Kardinal Mendoza im Jahr 1493 vorgehalten wird, es sei ein Leichtes gewesen, die "Neue Welt" zu entdecken, es hätte dies schließlich auch jeder andere vollführen können. Daraufhin verlangt Kolumbus von den anwesenden Personen ein Ei auf der Spitze aufzustellen. Es werden viele Versuche unternommen, aber niemand schafft es diese Aufgabe zu erfüllen. Man ist schließlich davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine unlösbare Aufgabe handelt, und Kolumbus wird darum gebeten es selbst zu versuchen. Dieser schlägt sein Ei mit der Spitze auf den Tisch, so dass sie leicht eingedrückt wird und das Ei stehen bleibt.

 

Ursprünglich war die Anekdote vom Ei des Kolumbus von dem italienischen Künstler Giorgio Vasari auf seinen Landsmann Filippo Brunelleschi gemünzt worden. Dieser Baumeister soll durch die Lösung des "Ei-Problems" den Auftrag zum Bau der Kuppel des Doms Santa Maria del Fiore erhalten haben. Das würde die Anekdote jedenfalls passend machen, da die Domkuppel in Florenz augenscheinlich an die Form eines Eies erinnert, das an der Spitze aufgestoßen ist. In einem Werk des Historikers Girolamo Benzoni findet sich das Geschichtlein dann auf Kolumbus übertragen. Immerhin gibt Vasari zu, nur vom Hörensagen von dem Vorfall erfahren zu haben.

 

Es wird auch vermutet, dass die Erzählung ursprünglich aus dem orientalischen Raum stammt.

KAT - Ziele & Aufgaben

> mehr

Teilnehmer werden

> mehr

Login für Systemteilnehmer

> mehr

Was steht auf dem Ei?

Erfahren Sie, woher das Frühstücksei kommt. Das KAT-System macht es möglich!
> Zur Abfrage